Sperrluftsystem mit Druckluftlanzen

Bei Querflammen-Anlagen mit Regeneratoren ohne Sektionskammern wird die Verbrennungsluft unkontrolliert zwischen den einzelnen Brennerports verteilt. Die technologisch optimale Verteilung der Luft ist somit nicht gege-ben und eine gezielt nah-stöchiometrische Fahrweise wird erschwert.
Für diese Wannendesigns hat STG das Sperrluftsystem entwickelt – zum Ein-satz kommen Druckluftlanzen, die in die Port-Böden mit Luftüberschuss eingesetzt werden. An die jeweilige Port-Geometrie angepasste Düsen ermöglichen die Kontrolle der optimalen Brennluftverteilung durch Errichtung einer regulierbaren Druckluftbarriere, die unerwünschte Überschussmengen vorgewärmter Brennluft auf Ports mit Luftmangel umleitet.


Technische Daten
  • Wassergekühlte Druckluftlanze
    • Durchmesser: 50 mm
    • Gesamtlänge: 1200 mm
    • Bohrungen: 60 mm (im Portboden) – Vorleistung Kunde
    • Individuell an Port-Design angepasste Düsen
  • Medienzuführung
    • Druckluft: 6 bar, bis zu 150 Nm3/h
    • Spülluft: 5…10 Nm3/h pro Lanze (während Feuerpause)
    • Kühlwasser: 2 – 3 bar, 1 – 2 m3/h, Wasserhärte klein bis mittel (überwachter Wasserkreislauf, bestverfügbare Qualität)
    • Edelstahlringwellschläuche mit Schnellkupplungen 1 ½“ Prozessanschluss zum Ofen

  • Anwendernutzen
  • Gezielt optimierte Umverteilung der Verbrennungsluft
  • Blockierung der überschüssigen Brennluft und Umverteilung auf Luftmangelports
  • Verringerung der eingesetzten Gesamtluftmenge mit nahstöchiometrischer Fahrweise
  • NOX-Reduzierung und Energieeinsparungen
  • Verlängerung der Standzeit alter Regeneratoren
  • Weitere Optimierung durch STG-Lambdaregelung möglich (auf Signalen der STG-Sauerstoffmessung aufbauende Software zur Optimierung des Verbrennungsprozesses)

  • Leistungsumfang
  • Engineering / Konzepterstellung und Fertigung des Sperrluft-Systems:
    • Sperrluftlanzen und Zubehör (Medienanschlüsse / Halterungen)
    • Kontrollgestelle Druckluft / Kühlwasser
    • Hardware / Software für Einbindung ins Leitsystem
  • Installation und Optimierung vor Ort
  • Wartung und Prozessoptimierung

  • Beispiel: Prinzip und Funktion für einen 3 Port-Ofen

    1) Brennstoff- und Luftverteilung ohne Sperrluft

    2) Umverteilung und Homogenisierung durch Verringerung der Luft an Port 3

    3) Verringerung der gesamten Verbrennungsluft

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    Andreas Birle

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